Goodbye Freunde

So Ihr Lieben,  leider läuft im Leben nicht immer alles wie es soll. Bei mir wurde letzte Woche ein Krebsleiden diagnostiziert das eine sehr lange und intensive Behandlung erfordert. So wie es aussieht kann unsere geplante Reise so nicht stattfinden. Aus diesem Grund werde ich diesen Blog nicht weiterfuehren, das heißt Ende Jahr kommt er aus dem Netz. Aber Ihr dürft Euch gerne auch weiterhin persönlich an mich wenden, zurzeit am besten per E-Mail.

Danke für Euer Interesse in den letzten Jahren

Maria

Tropische Nächte

Ich habe die heisseste Nacht meines Lebens hinter mir, morgens um  zwei mit 34 Grad  imageDanach ging die Temperatur langsam wieder runter, draussen ging ein Südwind wie direkt am Busbahnhof hinterm Auspuff

und heute Morgen immer noch

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Da ist nicht viel mit schlafen, seufz

 

Wandermusiker

imageDie Jungs sind Studenten aus Valencia und tingeln in den Sommerferien durch ganz Spanien und unterhalten mit traditioneller Volksmusik

Wieder da

So Ihr Lieben, leider haben wir seit längerem praktisch kein Internet im Hafen und auch mein Handy will seine Hotspot-Funktion partout nicht verwenden.

Aber ich werde Euch in Zukunft über mein Iphone auf dem laufenden halten

Trockenplatz igitt

Am Freitag sind wir rausgekrant worden, wir brauchten 20 Minuten für eine Strecke von 50 Metern und sind sechs mal aufgesetzt. Rumpf ist geputzt, der Grossteil geschliffen und leider musste ein kleiner Krebs der sich zwischen Rumpf und Ruder niedergelassen hat sein Leben lassen. Dank der supergründlichen, obereifrigen Hochdruck-Reinigung unserer Marineros fehlt jetzt unsere Zierleiste (okay, die Muscheln sind auch ab), das gibt noch ganz schön zu tun die Reste mit dem Fön zu entfernen.

und übrigens: ohne schaukeln ist schlafen voll doof!

Sobald der Wind nachlässt wird weiter geschliffen und gepinselt. Und mit dem Büro verhandelt dass wir wieder an unseren Platz zurück können, weil zurück in die Winterecke geht nicht.

Das heisst come sempre: espera :-))

und wieder ist einiges zu Bruch gegangen

Unsere Marineros hatten ein kleines „Büro“ am Wartekai bekommen um das Pumpboot zu betreiben. Hat aber schwimmen gelernt, der Container stand ursprünglich neben dem gelbem Auto

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und wieder im trockenen

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diesmal hat es beide Superjachten (15 Meter) bei uns erwischt

Frontschaden an der San Jorge (Mooring gerissen)

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und auch die Sunseeker auf dem ersten Platz ist seitlich an den Steg geknallt dabei sind die zierlichen Fender geplatzt

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dabei hat sie mit ihrem Anker auch noch den Stromkasten erwischt,  der war völlig zertrümmert, ist jetzt wieder ein neuer eingebaut worden

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der Kameramast ist auch etwas geknickt

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auch bei Miguel und Carmen ist die Mooring gerissen, man kann durch den Riss bis in den Ankerkasten sehen

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die eine Gurtaufhängung vom Travellift ist auch Geschichte

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unser Ankergeschirr und der Steg davor, ihr könnt Euch vielleicht vorstellen wie das gescheppert hat, zwei Nächte lang

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Abwechslung

Unser Wetter ist zurzeit ganz schön wechselhaft. Hatten wir erst Sonnenschein und ruhiges Wetterstürmt es seit zwei Tagen wieder, gestern Nacht durchgehend mit 45-48 Knoten Wind. Es pfeift, es rumst wenn wir in den Steg knallen, es schaukelt wie verrückt, aber alles bei schönstem Sonnenschein, bääähhhhh.

Der Wetterbericht sagt heut abend wirds ruhiger aaber nur bis Mittwoch und dann heissts das ganze wieder von vorn.

die Sonne scheint

es ist jedesmal wieder faszinierend zu sehen wie zwei Tage nach dem Sturm die Sonne scheint und alles sieht so friedlich aus, man vergisst dann sehr schnell was vorher los war.

Es war einer der schlimmsten Stürme die wir hier hatten. In Cala Rajada wurde ein 4 x 4 m grosses Loch aus der Hafenmauer gerissen. In der Inselmitte ist immer noch Land unter, die Kartoffelernte ist zu einem grossen Teil zerstört. Die Stauseen sind so voll dass regelmässig Wasser abgelassen werden muss.

Wir hatten diesmal richtig Glück, eine grosse Motoryacht hat an der Seite faustgrosse Schäden im Gelcoat, die Fender sind geplatzt und mit dem Anker hat sie einen Stromkasten an der Pier komplett zerlegt. Carmen und Miguel ist die Mooring gerissen ein riesiger Schaden am Bug. Einige Schiffe sind vollgelaufen aber mittlerweile auch wieder leer gepumpt, gesunken  ist keines. Die 12-Meter-Pier ist seit Tagen ohne Stromversorgung (es wird daran gearbeitet ;-))

Aber wie gesagt, die Sonne scheint das schlimmste ist vorerst vorüber, wir geniessen bei 15 Grad die Ruhe.

der Winter ist da

so, jetzt ist es soweit, der Winter ist auch bei uns angekommen. Wir haben seit einer Woche immer wieder mal Sturm das heisst Windstärken bis 10 Beaufort, Regen und Hagel.  Und der Wetterbericht warnt sogar vor Schnee, ich denke mal der wird nur im Tramuntana-Gebirge fallen aber es ist richtig kalt geworden: nur noch sieben Grad.